Das Kriegsgeschehen 2009: Daten und Tendenzen der Kriege und by Wolfgang Schreiber (auth.), Wolfgang Schreiber (eds.)

By Wolfgang Schreiber (auth.), Wolfgang Schreiber (eds.)

Dieses Jahrbuch informiert über alle Kriege und bewaffneten Konflikte, die im Jahr 2009 geführt wurden. Es beschreibt für jeden dieser Konflikte die strukturellen Hintergründe, die Akteure, den historischen Verlauf und die Ereignisse des Jahres 2009. Ein zusammenfassender Überblick analysiert die Tendenzen und Entwicklungen des weltweiten Kriegsgeschehens.
Die Veröffentlichungen der Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) der Universität Hamburg über die Kriege seit 1945 sind im deutschen Sprachraum die meistverwendete Grundlage einschlägiger Publikationen.

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Nachdem die Zahl der Entführungen westlicher Mitarbeiter von in der Region tätigen Ölkonzernen stark zugenommen, verschärfte sich der Konflikt durch ein offensiveres Vorgehen der Regierung seit Ende 2005. Zugleich bildete sich mit der Movement for the Emancipation of the Niger Delta (MEND) eine neue Rebellengruppe, die seither für zahlreiche bewaffnete Zwischenfälle verantwortlich zeichnete. 2009 machte die Regierung deutliche Angebote zu einer Beilegung des Konfliktes. 000 Rebellen, darunter auch dem MEND-Anführer Henry Okah, der daraufhin aus der Haft entlassen wurde, angenommen.

Es kam aber auch zu Kämpfen zwischen rivalisierenden Gruppen oder zu Gewalt gegenüber der Zivilbevölkerung. Die größte Rebellenallianz in Kaschmir ist die All Parties Hurriyat Conference (APHC, All-Parteien-Freiheitskonferenz), bestehend aus über 25 Separatistengruppen mit divergierenden Interessenlagen. Die 1993 gegründete APHC versteht sich als rechtmäßige Interessenvertretung der Muslime in Kaschmir. Seit 2003 ist die APHC in zwei Flügel gespalten. Die politisch pragmatische Fraktion unter der Führung von Mirwaiz Umar Farooq beteiligt sich seit 2005 an Verhandlungen über Kaschmir auf regionaler, pakistanischer und indischer Ebene.

Trotz anhaltender Kampfhandlungen wurden diese Gespräche auch 2006 fortgesetzt. Im Laufe des Jahres führten die Verhandlungen jedoch zu einer Pattsituation, innerhalb derer jede Seite von der anderen den ersten Schritt erwartete und die auch durch eine informelle Feuerpause nicht überwunden werden konnte. Gegen Ende des Jahres 2006 beendete die PCG die Gespräche mit der Regierung und beide Seiten nahmen ihre militärischen Aktivitäten wieder auf. Die ULFA wiederholte ihre Forderung nach Ausweisung aller Migranten, sowohl aus den Nachbarländern als auch aus anderen Teilen Indiens.

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