Ethik: Grundwissen Philosophie by Detlef Horster

By Detlef Horster

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Günther Patzig fasst den gesamten Horizont dessen, was bei moralischem Handeln zu berücksichtigen ist, knapp so zusammen: »Ist es nicht eine schlichte Erfahrungstatsache, daß es nicht ausreicht, die Triftigkeit einer Norm einzusehen, um auch nach ihr zu handeln? Zweifellos ist die Überzeugung von der Richtigkeit einer Norm ein guter Grund, sie zu beachten und entsprechend zu handeln. « (Patzig 1996, 39) Die Motivation muss demnach hinzutreten. Die Abfolge ist somit folgende: Man lernt zunächst die moralische Regel und fragt sich dann, ob man sie für gut und richtig hält.

Schaber 2001, 237) Die Pflichten entspringen nicht ein und demselben Prinzip. Im einen Fall beispielsweise tut man etwas, weil man es versprochen hat; in einem anderen Fall, weil man ein Unrecht erkannt hat und den Schaden wiedergutmachen will. Wenn man nun nachdenkt und feststellt, dass ein Grund nicht auf den anderen rückführbar ist, dann sei nicht einzusehen, warum man dennoch der Auffassung sein sollte, dass eine solche Ableitung nötig ist. (Vgl. Ross 2002, 24) Ross nennt die Pflichten, aus denen man die tatsächlichen Pflichten in einer Handlungssituation ableiten kann, die selbst aber nicht aus einem einzigen zugrunde liegenden Moralprinzip erwachsen, »Prima-facie-Pflichten«.

Man muss ein Versprechen unbedingt halten. 2. Der Schaden, den B erleiden würde, würde das Vergnügen, das du erwartest, bei Weitem überwiegen. 3. In unserer Gesellschaft ist man sich doch einig darüber, dass man Versprechen halten muss. 4. Unser Zusammenleben würde nicht funktionieren, wenn man sich nicht mehr darauf verlassen könnte, dass Versprechen gehalten werden. 5. Das muss dir doch dein Gefühl schon sagen, dass du deswegen dein Versprechen nicht brechen darfst. Man sieht an den Einwendungen des Freundes, dass moralische Urteile auf ganz verschiedenen Prinzipien basieren [12] können.

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