Jahrbuch für Soziologie-geschichte: Soziologisches Erbe: by Lars Steinmann (auth.), Carsten Klingemann (eds.)

By Lars Steinmann (auth.), Carsten Klingemann (eds.)

Das Jahrbuch für Soziologiegeschichte versammelt Texte über Georg Simmels lebensphilosophische Perspektive und seine kultursoziologische Sicht auf Exzentriker sowie über Max Webers Logik der Handlungsdeutung, die Herausbildung der Religionssoziologie im Kontext der Vergleichenden Religionsforschung, die historisch-religiösen Wurzeln der Körper-Metapher soziologischer Theorieansätze und schließlich über die Theorie, Empirie und Methode der Chicagoer Schule der Soziologie. Im "Archiv" wird in einer weiteren Folge ein Philosophen-Dossier des Sicherheitsdienstes der SS vorgestellt.

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Weil das Leben ständig im Wandel ist, braucht jede biologische Art (nicht nur die Menschen) immer wieder neue Erkenntnisse, die die Grundlage evolutionärer Anpassung bilden. Seit jeher kann sich evolutionär nur derjenige behaupten, der in der Lage ist, aufgrund von Wissen seine Spielräume zu erweitern. Die Überwindung von Grenzen und die Fähigkeit Neues zu erkunden sind deshalb überlebensnotwendig und zwar sowohl für den Einzelnen, als auch für Kollektive, denn nur diese Prozesse: „... erweitern den Spielraum individueller Abweichungen und kappen die Mechanismen der Umverteilung von Überschüssen.

Ein Beispiel: „Die Zeit“ Nr. 17 vom 19. April 2000, S. 13. Hier verbreitete sich Mooshammer über die lebenswichtige Frage, herauszufinden, welches Parfüm zu einem passt. In seinen Äußerungen sparte Mooshammer nicht mit bissigen und abfälligen Kommentaren über all jene, die seinem Anspruch nicht genügten. Seine auffällige Erscheinung fesselte die Aufmerksamkeit der Medien und sicherte ihm gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Moosheimer vertrieb sich die Langeweile, genau wie die Dandys vergangener Tage.

Das macht sie für moderne Kulturen unentbehrlich und daher dürfte sich Exzentrik als soziale Form, allen vorschnellen Abgesängen zum Trotz, auch weiterhin erhalten. Allerdings ist es in modernen Gesellschaften schwierig, zu definieren, was exzentrisch und was nicht exzentrisch ist. Dieses Problem hat manche Sozialwissenschaftler zum vorschnellen Abgesang des Exzentrischen verleitet. Kulturpessimistisch stimmen sie ein Klagelied über den Verlust der bürgerlichen Kultur und ihrer schillenden Exponenten, den Exzentrikern an und übersehen dabei, dass Kultur immer schon ein heterogenes, komplexes Gebilde mit vielen Facetten war.

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