Organisationen regeln: Die Wirkmacht korporativer Akteure by Stephan Duschek, Michael Gaitanides, Wenzel Matiaske,

By Stephan Duschek, Michael Gaitanides, Wenzel Matiaske, Günther Ortmann

„Es ist eine der großen Illusionen unserer Zeit, dass ‚Macht aus dem Lauf der Gewehre kommt.‘ In Wirklichkeit kommt Macht aus Organisationen …“ (John R. Searle)

Organisationen regeln, used to be zählt und als was once es zählt – nicht nur in ihren eigenen, inneren Angelegenheiten. Zwar werden sie ihrerseits reguliert. Auch bei der legislation aber sind sie die mächtigen Akteure. Cum grano salis: Sie regeln sogar noch, wie sie selbst geregelt werden.

Der Band mit renommiertesten Fachleuten geht daher den soziologischen, ökonomischen und philosophischen Problemen des rule following und den Fragen nach: Wie regeln und steuern Organisationen? Wie werden sie geregelt und gesteuert? Welche Evolution und pfadabhängige Entwicklung machen Regeln, Institutionen und Organisationen durch?

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Das Grundmuster einer solchen Störung wirklichkeitskonstruktiver Prozesse besteht immer darin, dass Hintergrunderwartungen durch einen situativ unangemessenen Gebrauch von szenischen Praktiken oder Darstellungstechniken diskreditiert werden und deshalb das „reality work“ nicht länger entlang der bisher fraglosen Regeln abläuft (Patzelt 1987, 110-115). Wie weit solche Störungen gelingen oder unterbunden werden, ist letztlich eine Machtfrage, die anhand der „politics of reality“ ausgetragen wird.

Die originale Zitierstelle findet sich in Patzelt (1987, 307), Anm. 141. Siehe Anm. 2. 29 Gleichwohl können die in der „natürlichen Einstellung“ meist unbemerkten Prozesse der alltäglichen Konstruktion, Reproduktion, Modifikation oder Destruktion sozialer bzw. politischer Wirklichkeit im Ausnahmefall auch der alltäglichen Aufmerksamkeit zugänglich werden. Das ereignet sich vor allem, wenn wirklichkeitskonstruktive Prozesse durch inkompetentes oder böswilliges Interpretieren, Darstellen oder Handeln gestört werden – etwa wenn sich jemand bei einer Vorlesung oder Opernaufführung „nicht zu benehmen weiß“ oder eine politische Veranstaltung „gesprengt“ wird.

Die originale Zitierstelle findet sich in Patzelt (1987, 307), Anm. 141. Siehe Anm. 2. 29 Gleichwohl können die in der „natürlichen Einstellung“ meist unbemerkten Prozesse der alltäglichen Konstruktion, Reproduktion, Modifikation oder Destruktion sozialer bzw. politischer Wirklichkeit im Ausnahmefall auch der alltäglichen Aufmerksamkeit zugänglich werden. Das ereignet sich vor allem, wenn wirklichkeitskonstruktive Prozesse durch inkompetentes oder böswilliges Interpretieren, Darstellen oder Handeln gestört werden – etwa wenn sich jemand bei einer Vorlesung oder Opernaufführung „nicht zu benehmen weiß“ oder eine politische Veranstaltung „gesprengt“ wird.

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