Soziale Beziehungen im Migrationsverlauf: Brasilianische by Sabina Stelzig-Willutzki

By Sabina Stelzig-Willutzki

Sabina Stelzig-Willutzki untersucht den Einfluss sozialer Beziehungen auf die eigenständige Migration von Frauen am Beispiel von Brasilianerinnen in Deutschland. Sowohl die Bedeutung der Kontakte zu anderen brasilianischen Migranten und Migrantinnen, als auch die Kontakte zu Personen und (binationalen) Netzwerken im Zielland der Migration werden analysiert. Die Autorin zeigt, dass soziale Beziehungen Migrationsverläufe nicht nur durch Informationen und instrumentelle Hilfen beeinflussen können, sondern auch durch Prozesse ethnischer Stereotypisierungen.

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Die traditionelle Richtung der Theorie des segmentierten dualen Arbeitsmarktes beschreibt einen primären Markt, der durch hohe Entlohnung, regelmäßige Arbeit und Aufstiegschancen gekennzeichnet ist und einen sekundären Markt, der sich durch niedrige Entlohnung, unregelmäßige Arbeit und geringe Aufstiegschancen auszeichnet (Piore 1979). Als Grund für die Migration in hochindustrialisierte Länder geht dieser Ansatz von einem ständig wachsenden Bedarf an wenig qualifizierten Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen mit befristeten Verträgen aus.

3 Interethnische Ehen nehmen im Gegensatz zum allgemeinen Trend bei Eheschließungen in Deutschland seit Jahren zu. 198 Eheschließungen. Das ist ein Anteil von 16 Prozent an allen Eheschließungen im Jahr 2004. Die Aussagekraft der Amtlichen Statistik ist hinsichtlich der Heiratsmigrationen jedoch sehr begrenzt, da ein erheblicher Teil der Ehen zwischen Deutschen und Nichtdeutschen im Ausland geschlossen und daher von der Amtlichen Statistik nicht erfasst wird. Für die Entstehung internationaler Heiratsagenturen spielt die Zunahme an Individual- und Massentourismus in den Entwicklungs- und Schwellenländer seit den 1970er Jahren eine wesentliche Rolle: „Pionierehen“ zwischen schon vermittelten Paaren führen nicht selten zum Aufbau von semiprofessionellen Vermittlungsagenturen, die sowohl im Herkunftsland als auch im Zielland operieren.

Besonders in den Global Cities steigt auch der Bedarf an qualifizierten Fachkräften. 4 Zudem hat sich eine globale Wissensgesellschaft gebildet, die die Elitenmigration und Prozesse wie das brain drain weiter fördert (vgl. 1). Zusammenfassung Häufig wird in der Migrationsforschung davon ausgegangen, dass ökonomische Motive und daher ökonomische Erklärungsansätze den Löwenanteil der individuellen Migrationsentscheidungen und Migrationsbewegungen erklären können. Makroökonomische Ansätze betrachten dabei das Lohnniveau als zentralen Faktor der Migration.

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