Weinkonsum: Eine Studie zu sozialstrukturellen Determinanten by Simone Pape

By Simone Pape

Wein ist in unserer Gesellschaft sowohl in kultureller als auch ökonomischer Hinsicht von beträchtlicher Bedeutung. Vor dem Hintergrund möglicher gesellschaftlicher Entstrukturierungsprozesse und unter Berücksichtigung der Eigenschaften des Weines als ästhetisierbarem Konsumgut untersucht Simone Pape, welcher Wein getrunken wird, auf welche paintings und Weise und aus welchen Gründen. Die Ergebnisse dieser erweiterten Sozialstrukturanalyse zeigen, dass Weinkonsum stark lebensstilabhängig ist. Zugleich ist er in hohem Maße von der sozialen Schichtung unserer Gesellschaft geprägt.

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B. kommen alle Speisen gleichzeitig auf den Tisch und der Suppenteller wird möglicherweise auch für den Hauptgang benutzt (Bourdieu 1987: 288-322). 17 Unterschiede im Konsum ergeben sich jedoch nicht nur aus dem variierenden Volumen an Kapital, also in verschiedenen Klassen, sondern auch innerhalb einzelner Klassen lassen sich unterschiedliche Fraktionen identifizieren, deren Praxis sich analog zu ihrer Kapitalstruktur unterscheidet: Bourdieu trennt zwischen solchen Gesellschaftsmitgliedern, die ihre Position in der herrschenden Klasse insbesondere ihrem kulturellen Kapital in Form von Bildung verdanken und solchen, die sich dort in einer sehr guten ökonomischen Situation befinden, diese jedoch nicht zwingend auf Bildungskapital gründet.

Bourdieu identifiziert spezifische ästhetische Kompetenzen und Geschmäcker, die den Klassen und einzelnen Klassenfraktionen zugeordnet werden können. Die ästhetischen Kompetenzen der Akteure und Akteurinnen variieren mit ihrer sozialen Lage, da sie in Abhängigkeit des elterlichen Kulturkapitals, der eigenen Bildung und der Gewohnheit in Form von wiederholten Handlungen erworben werden. 52 Theoretischer Bezugsrahmen Mit diesem Modell ermöglicht es Bourdieu, Präferenzen und Geschmäcker von Individuen zu analysieren.

Ressourcen und Präferenzen ein, um individuelles Handeln zu erklären. B. in Form von Einkommen, sind jedoch zu grobe Größen, um ästhetisierbares Verhalten wie den Weinkonsum umfassend zu erklären, da sich die Opportunitätsstruktur von Personen verändern kann. Falls sie ihre Präferenzen nicht än18 Hierbei wird jedoch nicht von einer kompletten Individualisierung der Handlungsspielräume ausgegangen, sondern davon, dass zugleich zentrale soziale Strukturzusammenhänge und relative Ungleichheiten bestehen bleiben (Hermann 2004: 164-165; Otte 2004: 21-24; 2005a: 9; Spellerberg 1996).

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